Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) versichert die konkrete Tätigkeit und schützt vor wirtschaftlichen Folgen von Krankheit und Unfällen. Doch viele Menschen haben gar keine Chance auf bezahlbaren BU-Schutz in ausreichender Höhe. Sie sind im falschen Beruf, zu krank oder zu arm. Und dann?
Hier kommen Alternativen wie Erwerbsunfähigkeits- und Grundfähigkeitsversicherungen, Pflege-, Dread Disease- oder Multi-Risk-Tarife ins Spiel. Doch jede Tarifart hat ihre eigenen Bedingungen und Leistungsauslöser. Sie zu gewichten und für Kunden verständlich darzustellen, ist nicht einfach. Zudem ist höchste Sorgfalt gefragt; gerade bei der Arbeitskraftsicherung drohen Haftungsfallen.
Beim nächsten Web-Stammtisch schildert Leon Kühl, Helge Kühl und Kollegen, den Weg zum bedarfsgerechten Versicherungsschutz für die Arbeitskraft. Er skizziert den Beratungsprozess und berichtet über aktuelle Diskussionen und Arbeitsfortschritte der Expertengruppe Versorgung. Hier entstehen gerade neue Werkzeuge für die Beratung zur Absicherung der Arbeitskraft.
Warum das wichtig ist:
- BU-Versicherungen bieten zwar den Goldstandard, aber nicht immer die beste Lösung.
- Ohne einen konkreten Plan ist Arbeitskraftabsicherung oft gut gemeint, aber selten gut gemacht.
- Unterschiedliche Leistungsauslöser bieten auch Chancen.
- Oft gibt es mehr als einen Weg, und eine Kombination verschiedener Tarife schlägt Insellösungen.
- Arbeitskraftsicherung ist anspruchsvoll. Nur systematische Produktauswahl und sorgfältige Dokumentation machen eine Beratung haftungssicher.